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allein.sein

als ich mich gestern nacht, alleine vor dem club, eine zigarette rauchend, gefragt habe, ob ich bereit für den schmerz und das alleinsein bin, konnte ich das erste mal JA sagen.
diese antwort kam irgendwo aus dem unbewussten und überflutete mich mit einem unbekannten gefühl der zuversicht.

ich sage ja zum alleinsein, zum gefühl der einsamkeit, zum unerträglichen schmerz wieder verlassen worden zu sein oder diesmal sogar selbst zu verlassen. und nachts im bett liegend stelle ich sogar fest, dass der schmerz gar nicht unerträglich ist. wäre er wirklich vollkommen unerträglich, würde ich heute nicht mehr hier sitzen. ich atme noch. ich laufe und rede noch. ich tue alles, was ich sonst auch tun würde. und auch, wenn im hintergrund eine schwere traurigkeit lauert, ist dieser tag wie einer von tausend, allein verbrachen tagen.

und ich lebe noch.
11.9.11 16:44
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


astronaut. / Website (11.9.11 17:07)
schmerz ist nicht das schlimmste an der sache. er hilft auf dem boden zu bleiben und weiter zu leben. das schlimmere an diesen ganzen gefühlen ist, das man all diese dinge tut wie sonst auch, mit dem gefühl richtig zu sein aus den falschen gründen. es ist ein kleiner drahtseilakt den man balancieren muss, um dort anzukommen wo man das richtige aus den richtigen gründen tut.

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